Predigt
von kir-che.com

Mit dem Wort Gottes leben

Hier finden Sie

Eingang
Lesejahr A
Lesejahr B
Lesejahr C
Marien Tage
Taufe
Trauung
Beerdigung
Thema
Bibelstellen - Verzeichnis
Gästebuch
Kontakt
Impressum

 

 

 

Seit 1.Dezember 2011 haben
free counters
diese Seite besucht

 

 

 

PFINGSTSONNTAG

Evangelium: Johannes 20, 19-23

Am Abend dieses ersten Tages der Woche,
als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten,
kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.
Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen:
Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben;
wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

zurück zurück .......................... zum Anfang zum Anfang


Gedanken zum Evangelium

Der auferstandene Herr, der in den Himmel aufgefahren ist, hat uns nicht allein gelassen. Er ist und bleibt bei uns in unsichtbarer Weise im Wort und in den Sakramenten seiner Kirche. Er hat seinen Jüngern die Gabe des Hl. Geistes versprochen, der am Pfingsttag unter Sturmesbrausen und mit Feuerzungen auf die Apostel und alle Gläubigen, die mit ihnen versammelt waren, herabkam.
Wozu aber brauchen wir den Heiligen Geist? Nun, er ist der Geist der Wahrheit und der Liebe, der unserem Herzen die Fähigkeit verleiht, an die Wahrheit Gottes zu glauben. Er hilft uns Gott und die Menschen von Herzen zu lieben. Wie schwer aber tun wir uns damit, wirklich an Gott zu glauben! Gott ist unsichtbar, wir aber sehen meist nur das Sichtbare und das Irdische. Zu viele Menschen leben meist nur für den Materialismus oder verfallen der Faszination der Sinne. Leider vergessen wir zu oft, dass wir auch eine Antenne für das Höhere in unseren Herzen haben. Es ist das Gewissen, das uns sagt, was wahr und gut ist und was wir tun und lassen sollten.
In solchen Situationen all des menschlichen Elends brauchen wir die übernatürliche Gabe des Heiligen Geistes, der unser wieder Herz erleuchtet. Er führt uns in die ganze Wahrheit ein und macht uns fähig zu glauben, zu glauben an den einen Gott in drei Personen. Wir glauben an den ewigen Vater, der uns geschaffen hat und uns liebt, wir glauben an seinen eingeborenen Sohn, der aus Liebe zu uns Mensch geworden ist und uns am Kreuz erlöst hat und wir glauben an den Heiligen Geist, den Lebensspender, der uns neu macht im Wasser der Heiligen Taufe und uns das göttliche Leben schenkt.
Das wir das alles glauben können ist vor allem ein Geschenk Gottes. Es ist nicht unsere eigene Leistung, sondern der Geist selber bezeugt uns, dass wir Kinder Gottes sind. Dieser Geist betet in uns und treibt uns an  zum Guten!
Es ist der Geist der Liebe, der seine Gaben auch ausgegossen hat in unser Herz. Diese Liebe Gottes erfüllt und befähigt uns zu selbstloser Hingabe und zum großmütigen Einsatz für unsere Mitmenschen. Jene göttliche Liebe geht weit über das hinaus, was die natürliche Liebe der Menschen leisten kann. Es ist eine Liebe, die sich hingibt für die Freunde bis zum Tod, so wie Jesus auch sein Leben für uns hingegeben hat. Es ist eine Liebe, die sogar noch die Feinde umfasst und bereit ist zu Vergebung und Versöhnung.
Vielleicht können wir jetzt ein wenig begreifen, was alles wir dem Heiligen Geist verdanken!
Er ist sozusagen dieser „unbekannte Gott“, der unser ganzes christliches Leben prägt.
All unser Arbeiten und unser Beten, unsere Hoffnung, unsere Zuversicht und unsere Freude als Christen, wären nicht denkbar ohne diese Gaben des Heiligen Geistes. Als die ersten Christen um das Kommen des Heiligen Geistes beteten, da war unter den  Aposteln, Jünger und der gläubigen Frauen auch die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria. Ihr unerschütterlicher Glaube, ihre beständige Hoffnung und ihre glühende Liebe riefen – wenn wir dies nach Menschenart ausdrücken wollen – gleichsam den Heiligen Geist vom Himmel herab, so dass er vom Vater und vom Sohn zu uns Menschen gesandt wurde. Sie kann und wird auch uns diese Gaben des Heiligen Geistes immer neu erbitten:
den Geist der Weisheit und des Verstandes, den Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Furcht des Herrn!
In der Kirche Gottes ist dieser Heilige Geist lebendig, und wir dürfen in der Freude des Heiligen Geistes mit der Kirche mitglauben. Im Glauben empfangen wir das ewige Heil, das Gottes Liebe uns bereitet hat.
Bleiben wir treu in allen guten Gaben, die Gottes Heiliger Geist uns geschenkt hat.
Gott selber wird dann alles Gute vollenden in seinem himmlischen Reich!

zurück zurück .......................... zum Anfang zum Anfang

 

| Wer bin ich | Impressum | Kontakt | Copyright CONSOLUSA e. U. 2010 |