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1. ADVENTSONNTAG

Evangelium: Markus 13, 33-37

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch also vor, und bleibt wach!
Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam!
Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

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Gedanken zum Evangelium

Mit der Segnung des Adventkranzes hat wieder die Adventzeit begonnen. Die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft – auf  die Geburt des Herrn.
Die Aufforderung:  „Seid wachsam!“ aus dem heutigen Evangelium will uns eindringlich auf diese heilige Zeit einstimmen. Wir sollen wachsam sein, dass wir uns in dieser „Vorweihnachtszeit“ nicht treiben lassen von all den aufgeregten und ruhelosen Vorgaben der Geschäftswelt. Uns muss es darum gehen, einen guten Lebensstil zu entwickeln, auch und gerade jetzt in dieser stillsten Zeit des Jahres, wie sie Karl Heinrich Waggerl einmal genannt hat!
Wie aber soll das gehen? So werden wir uns fragen,  denn trotz allen guten Willens ist es fast unmöglich, sich den Dingen, die rings um uns vorgehen, zu entziehen und ein wenig innere Distanz zur Hektik des vorweihnachtlichen Treibens zu gewinnen.
Die einzige Antwort: Der Glaube an Gott ist es, wo wir Kraft und Orientierung bekommen. Natürlich ist das Weihnachtsfest zuallererst das Glaubensfest, aber auch die Adventzeit die Zeit der Vorbereitung darauf soll von Glauben geprägt sein!
Alles Große im Leben braucht seine Vorbereitung, nichts geschieht von ungefähr oder einfach nur so aus heiterem Himmel, denn alles Gute muss zuerst immer wachsen und heranreifen.
Wenn wir zu Weihnachten des Fest der Geburt des Erlösers aus der Jungfrau Maria feiern wollen, dann sollten wir uns in dieser Adventzeit auch schon darauf einstimmen.
Eines sollten wir dabei immer wissen: Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist vor 2000 Jahren Mensch geworden, damit er immer bei uns ist. Er ist Mensch geworden auch für uns, die wir jetzt leben und wir können ihm durch den Glauben, durch die Hoffnung und durch die Liebe genauso nahe sein wie die Menschen damals. Weihnachten ist wirklich ein Fest auch für uns alle. Es ist nicht einfach nur Erinnerung an längst Vergangenes und für uns nicht mehr Maßgebliches, sondern damals wurde ein Zeichen aufgerichtet, nach dem wir uns auch heute und immer ausrichten sollen. Dieses Zeichen ist ER selber, der Menschensohn! Von ihm her gewinnt unser Leben Orientierung und Bedeutung.
Advent ist dann – wenn wir uns Zeit für das Gebet und eine nötige Besinnung nehmen – keineswegs eine Flucht in die stille Gefängniszelle, weg von all den Problemen und Aufgaben in dieser Welt. Im Gegenteil, diese Stille kann uns die Nähe zu Gott, und die Hinwendung zum Wesentlichen erleichtern. Das wird uns die Augen des Herzens dafür klar machen, für das was wirklich zählt.
Das wird uns auch helfen, bestimmte Vorgänge in unserer Gesellschaft zu beurteilen und zu schätzen. Wir werden dazu fähig werden, die echten Anliegen unserer Mitmenschen zu sehen. Advent darf kein Anhäufen von Gütern sein und keine Fixierung auf den eigenen Vorteil, sondern muss den Blick öffnen für die Bedürfnisse unseres Nächsten. Wenn wir uns in dieser Weise um mehr Menschlichkeit, um Verständnis und Vergebung bemühen, dann kann dies nicht ohne gute Frucht bleiben.
Die Einheit im Kleinen wird sich auswirken auf die Gesamtsituation unserer Gesellschaft.
Und es wird sich manches lösen lassen, woran wir bis jetzt gescheitert sind und was uns überfordert, wenn wir nur auf unsere eigenen Kräfte blicken. Seien wir voll Zuversicht: Gott ist mit uns!
Das Heil Gottes ist uns zugesagt.
„Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab!“ Mit diesem Ruf ersehnen auch wir das Kommen des Erlösers in unser Herz, jetzt in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest und jeden Tag  neu, bis es dann heißt: „Der Herr ist nahe!“ Ja, er wird kommen, um uns zu retten.
Möge uns Gottes Liebe begleiten in diesem Leben, dem Ziel ewiger Vollendung entgegen!

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